Wettbewerb 1. Preis

FMT Büro- und Betriebsgebäude

Corporate Architecture:
Die Erfassbarkeit des Unternehmens von der Bundesstraße aus ist eines der wichtigsten Informationsmittel, wobei die Architektur die Präzision und den Weitblick des Unternehmens kommuniziert.

Es galt für die Bauherren FMT Industrieholding GmbH und Ferro-Montagetechnik GmbH auf dem Grundstück direkt an der B 1 zwischen Wels und Marchtrenk ein Objekt für die Manipulation von Containern für weltweite Industriemontagen, sowie Werkstätten und Bürogebäude zu errichten.

Im November 2008 konnte das Architekturbüro Team M den geladenen, zweistufigen Wettbewerb für sich entscheiden. Unmittelbar im Jänner folgte die Einreichung und schon im April 2009 konnte mit den Bauarbeiten begonnen werden. Die Realisierung dieses straffen Zeitplans bezeugt die intensive und erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Bauherren.

Die Form folgt der Funktion:
Die nun realisierte Lösung sieht auf dem rund 40.000 m² großen Grundstück eine knapp 200 m lange Lebensader vor, die den Büroteil mit sämtlichen anderen Funktionsbereichen verbindet. Dieser Strasse begleitende Baukörper ist für die Firmenzentrale gleichsam Erschließungsachse und Rückgrad. Dieser Verbindungstrakt trennt den betrieblichen Bereich vom öffentlichen Raum und wirkt als Schallschutzwand nicht nur für den Betrieb, sondern auch für die dahinter liegenden Wohnbebauungen.

Die einzelnen Baukörper liegen stringent parallel zur Bundesstrasse. Besonders wichtig war der funktionale Ablauf für den laufenden Betrieb und die leichte Erschließung für LKWs.

Der Büroquader am prominentesten Teil des Grundstückes schimmert durch horizontale Sidingpaneele in weiß bis grau und verspiegelt. Er sitzt auf dem blau verputzten Sockel der optisch zu den silbernen, mit Blech verkleideten Produktionshallen führt.

Planen mit Weitblick:
Aufgrund der immer fortwährenden Veränderungen und wandelnden Anforderungen an Betriebe unserer Zeit, ist die Erweiterungsmöglichkeit von größter Wichtigkeit. Durch die vorausschauende Planung sind die Vergrößerung der Hallen, das Überdecken der Innenhöfe und die Anreihung einer weiteren Halle, sowie die Erweiterung des Bürobaukörpers auf dem Sockelgeschoss möglich.

Durch diese Vielzahl von Erweiterungsvarianten ist eine Gesamtvergrößerung der Flächen um bis zu 100% möglich. Den daraus ergehenden Anforderungen an die Statik und Gebäudetechnik wurde selbstverständlich schon bei dem derzeitigen Ausbaugrad Folge geleistet.

Bitte geben Sie Ihre Daten ein:
Sehenswertes