Bauen im Denkmalschutz / Wettbewerb 1. Preis

Altenheim Obernberg am Inn

Bei dem Neubau des Altenheims in Obernberg am Inn, stellten sich erhöhte Anforderungen durch die Integration eines denkmalgeschützten barocken Gewölbes, das wir als Eingangsshalle ausarbeiteten. Ebenfalls im Gebäude befindet sich ein Stützpunkt des Roten Kreuz, die Mutterberatung, Gemeindebibliothek und Garconieren für Pflegepersonal und Zivildiener. Im Alten- und Pflegeheim werden 103 Betten angeboten.

 

Die Baukörper sind um einen quadratischen Hof organisiert, der von zwei Stiegenhäusern flankiert wird. Im Bereich der Pflegestützpunkte erweitern sich die Erschließungsflächen zur zweigeschossigen durch ein Glasdach erhellte Halle, die räumlich abwechslungsreiche Situationen bietet. Durch differenzierte Lichtführung und das Angebot verschiedenster Ausblicke aus dem Gebäudeinneren gelingt es Bewohner und Besucher zum Erkunden wie zum Verweilen einzuladen.

 

Der Wettbewerb zu diesem Projekt fand 1992 statt. Wir blicken mit Zärtlichkeit auf die sorgfältigen 3D-Skizzen und handgezeichneten Pläne - zu sehen am Ende der Fotostrecke...

 

 

Text aus der Publikation LEBENSZEICHEN – neue Architektur im Innviertel


Welchen Beitrag Architektur in Hinblick auf Altenbetreuung zu leisten vermag, wird in dieser einfühlsam und konsequent durchdachten Einrichtung für den Sozialhilfeverband Ried exemplarisch vorgeführt.

 

Dem zentralen Standort des Altenheimes wird städtebaulich durch die Fortführung des Bestehenden und durch Schaffen neuer Wegverbindungen Rechnung getragen. Eine von Granitsäulen getragene Gewölbehalle, deren Verbleib am Bauplatz der Voraussicht des seinerzeitigen Wettbewerbsvorsitzenden Johannes Spalt zu verdanken ist, definiert die Eingangssituation und lässt die geschichtliche Dimension des Ortes erahnen.

 

Die Baukörper sind um einen quadratischen Hof organisiert, der von zwei Stiegenhäusern flankiert wird. Im Bereich der Pflegestützpunkte erweitern sich die Erschließungsflächen zur teilweise zweigeschossigen Halle, die, durch ein Glasdach erhellt, räumlich abwechslungsreiche Situationen bietet. Durch das Mittel differenzierter Lichtführung und das Angebot verschiedenster Ausblicke aus dem Gebäudeinneren mag es gelingen, Bewohner und Besucher gleichermaßen zum Erkunden wie zum Verweilen einzuladen.

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Projektdaten
BAUHERR: Sozialhilfeverband Schärding
STANDORT: Obernberg am Inn
FERTIGSTELLUNG: 06/1997
Sehenswertes