Baumanagement

Spitz Hotel

Das Hotel Spitz in der Fiedlerstraße in Linz - Urfahr wurde einem Umbau und einer Sanierung unterzogen. Die Glasfassade des Gebäudes wurde abgebrochen und durch eine neue ersetzt. Die Eingangshalle mit Rezeption, Lounge und Restaurant erfuhr eine komplette Neugestaltung, während die Küche im Bestand erhalten blieb. Das bestehende Seminar- und Konferenzzentrum im 1.Obergeschoss wurde abgebrochen und durch den Einbau von Hotelzimmern ersetzt. Über dem 6.Obergeschoss wurde eine weiter Decke eingezogen, um Raum für zusätzliche Hotelzimmer zu schaffen. Darüber hinaus entstand im 1. Obergeschoss des Nachbargebäudes ein weiterer Hoteltrakt, der mit dem Haupthaus verbunden ist.

Jetzt besitzt das Hotel 73 sehr individuell zugeschnittene Zimmer. Durch diese architektonischen Maßnahmen und mit der Neuausstattung der bestehenden Zimmer wurde ein von der Linzer Künstlerin und Architektin Isa Stein entwickeltes Hotelkonzept umgesetzt, das sich einer stupiden Grundrissmultiplikation verwehrt und die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gäste reflektiert. So gestaltete sie einen speziellen Zimmertypus für Businessgäste, der ein von den Privaträumen abtrennbares Besprechungszimmer enthält. Long Stay Guests bietet das Spitz Hotel Zimmer mit integrierter Miniküche.

Mit diesem Hotel wird ein klares Zeichen zur Kunst und Kultur in Linz setzt. In Zusammenarbeit mit sechs Linzer Kulturinstitutionen und der Kunstuniversität entstanden auf sieben Etagen sieben Kunstwelten. Neben dem farblichen Hauptthema des Stockwerks verleihen das Ars Electronica Center, das Bruckner Haus, das Landestheater, das Lentos und die Kunstuniversität jedem der 73 Zimmer mit großflächigen Images über dem Bett seine eigene Identität und individuelle Note.

„Die Individualität, die Entfaltung des einzelnen Gastes, ist der Kerngedanke des Hotelkonzeptes des Spitz Hotels. Jede Etage bzw. jedes Zimmer hat besondere Merkmale, ist auf den speziellen Gast ausgelegt. Die Culture Level schaffen im Spitz Hotel individuelle Auren, in die die Gäste eintauchen können und die Ausdruck der Individualität des Hotels sind“, so Isa Stein. „Jeder Raum ist eine Welt für sich und atmet den Geist unserer Stadt.“

Die Lobby versteht sich als ein Treffpunkt und Relaxort. Bar, Bibliothek und Lounge verschmelzen ineinander. Die verschiedenen Zonen geben dabei dem Gast die Möglichkeit, seine individuellen Verweilorte zu finden. Ein Eyecatcher und zugleich eine Trennung zum Barbereich ist eine Installation des Ars Electronica Centers. Diese verdeutlicht bereits in der Lobby, dass im Spitz Hotel Kunst und Kultur lebt. Als reaktive Wand stellt die Installation eine Uhr dar, die auf eintretende Gäste reagiert. „Der eintretende Gast bewegt die Uhr. Das soll ausdrücken, dass jedes Individuum durch seinen Eintritt den vorhergehenden Zustand in der Lobby verändert“, erklärt Isa Stein.

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