Umbau & Zubau / Ausbau auf 4.870 Personen

Erweiterungen Eisarena Linz

Nach dem Meistertitel der Black Wings 2012 wurde eine weitere Erhöhung der Zuschauerzahlen und Verbesserungen in der Infrastruktur notwendig. Eine komplexe Aufgabe bildete dabei die Abstimmung und Neuauslegung der Fluchtwege und Fluchtstiegen, bei gleichzeitiger Befriedigung des architektonischen Anspruchs.

 

An der westlichen Stirnseite der Eishalle wurden ein VIP-Bereich, Gastronomie, Garderoben, Gymnastikraum und Sanitärräume angebaut. Die Ostseite wurde mit größtenteils Sitzplätzen erweitert, die mit Stehplätzen eingerahmt sind. Unter der Osttribüne sind WCs, Shop und Gastronomie. Der Baukörper läuft hier entlang der Straße konisch zu. Alle Umbauten setzen die Architektursprache des ersten Zubaus 2003 fort, sodass das Projekt mit der in Vorbereitung befindlichen Erweiterung der Südseite ihren runden Abschluss finden wird.

 

Die Herausforderung an die Planung waren nicht nur Größe und Komplexität des Bauvorhabens, sondern auch einen Ausbau bei aufrecht erhaltenem Spielbetrieb zu bewerkstelligen. Daher wurde dieser Ausbau in zwei Etappen durchgeführt. Zuerst erfolgte im Sommer 2012 als vorbereitender Schritt der Umbau der Westtribüne mit einer Erhöhung der Zuschauerzahl auf 3.910 Personen. Von Februar bis November 2014 konnte dann der westliche Gastro-Zubau und der östliche Tribünenzubau durchgeführt werden, sodass nun 4.750 Zuschauer den Spielen beiwohnen können – beziehungsweise 4.867 Personen inkl. der Aktiven, Ordner und Personal.

 

Besonders in Hinblick auf Fluchtwege und Fluchtwegsimulation war das Erarbeiten einer klaren funktionalen und architektonisch wertvollen Lösung herausfordernd und interessant. Das dokumentieren die Skizzen, die der baurechtlichen Einreichung beigefügt wurden. Projektleiter Dipl.-Ing. Rudolf Dolejs von Team M bringt es auf den Punkt: „Das war kein alltägliches Projekt.“

 

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